Variablen und Datentypen in Python
Da das erste Beispielprogramm doch ein wenig zu kompliziert für wirkliche Anfänger war, starte ich einen neuen Versuch mit Variablen und Datentypen.
Datentypen
Dies sind Typen, mit denen man in Python arbeiten kann, zu ihnen gehören:
- int
- Integer - Ganzzahl
- int() -> Konvertierung zu einer Ganzzahl
- Integer - Ganzzahl
- float
- Floating Number - Fließkommazahl, Dezimalzahl
- float() -> Konvertierung zu einer Dezimalzahl
- Floating Number - Fließkommazahl, Dezimalzahl
- str
- String - Zeichenkette
- str() -> Konvertierung zu einer Zeichenkette
- String - Zeichenkette
- list
- Liste
- list() oder []
- Liste
- dict
- Dictionary - in anderen Sprachen bekannt als Array
- dict() oder {}
- Dictionary - in anderen Sprachen bekannt als Array
- bool
- Boolscher Wert
- bool() -> True oder False
- Boolscher Wert
- tuple
- Unveränderbare Liste
- tuple() -> Konvertierung zu einer unveränderbaren Liste
- Unveränderbare Liste
- set
- Liste ohne Duplikate, Slicing, Indexing
- set()
- Liste ohne Duplikate, Slicing, Indexing
Beispiele
# int a = 1 # float a = 1.0 # str a = '1' # oder a = 'Ich bin BackRaw' # list a = ['hi', 'how', 'are', 'you'] # Slicing: a.remove('hi') # -> a ist jetzt: ['how', 'are', 'you'] # Indexing: a[0] = 'lol' # -> a ist jetzt: ['lol', 'are', 'you'] a.pop(0) # oder del a[0] # -> a ist jetzt: ['are', 'you'] # 0 ist in Python immer das erste, Python zählt nicht so wie wir es kennen: # 1, 2, 3, 4 - sondern: # 0, 1, 2, 3 # wobei 0 das erste, 1 das zweite, 2 das dritte und 3 das vierte Element ist # Dictionary: a = {'name':'BackRaw', 'age':16, 'real age':16.8, 'his list':['hello world', "I'm BackRaw"], 'his dict':{'a':'Bessy'} } # Man kann in Dicts alle möglichen Datatypen definieren, auslesen, und verändern... a['name'] # -> 'BackRaw' a['age'] # -> 16 a['his list'] # -> ['hello world', "I'm BackRaw"] a['his list'][0] # -> 'hello world' a['his dict'] # -> {'a':'Bessy'} a['his dict']['a'] # -> 'Bessy' a['name'] = 'NOOB!' a['name'] # -> 'NOOB!' # bool a = True bool(a) # -> True a = False bool(a) # -> False a = 1 bool(a) # -> True a = -1 bool(a) # -> True a = 0 bool(a) # -> False # tuple a = ['1', 's', 'hallo', 'lol'] tuple(a) ('1', 's', 'hallo', 'lol') # Sets möchte ich erst gar nicht näher erklären, da ich sie persönlich nicht benutze. # Ich bevorzuge Lists gegenüber Sets, da sie Slicing und Indexing unterstützen. # Konvertierung von Strings: a = '1' int(a) # -> 1 a = '1.0' float(a) # -> 1.0
Variablen
Sie sind lediglich Platzhalter, man kann sie definieren, auslesen und verändern. Python ist deswegen für mich eine sehr einfache Sprache, da man die Variablen nicht mit den Typen deklarieren muss.
Ein kleines Beispiel in C/C++:
int a = 3; string b = "Hallo!"; double c = 1.0; // double ist das selbe wie float in Python.
Jetzt in Python:
a = 3 b = 'Hallo!' c = 1.0
Auffallend ist auch, dass man bei Python kein Semikolon (;) am Ende eines Befehls braucht.
Ich hoffe dies hat euch weitergeholfen =)

Hoffentlich is das hier jetzt nicht zu kompliziert^^
Nene ;D